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Als Partner für die Radebeuler Bürger und ihre Anliegen freuen wir uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und auf allen politischen Ebenen mit Sachkompetenz zum Wohle Radebeuls zu wirken.

Alexander Wolf
Vorsitzender der Ortsgruppe Radebeul


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Freie Demokraten Radebeul warnen: Grundsteuerreform macht Wohnen teurer

23. März 2019

„Olaf Scholz macht mit seiner geplanten Grundsteuer-Reform das Wohnen teurer. Mit seinen komplizierten Berechnungskriterien gleicht der Reformvorschlag zudem einem Bürokratiemonster“, so die scharfe Kritik des Vorsitzenden der Freien Demokraten Radebeul und Mitglied des Eigentümerverbands Haus & Grund Alexander Wolf an den Plänen des Bundesfinanzministers. Der Scholz-Plan sieht vor: Je höher die Mietpreise, je jünger das Gebäude und je höher die Bodenrichtwerte, desto höher die Grundsteuer.

Doch wenn wertabhängige Komponenten wie Mieten und Bodenrichtwerte zu Bezugsgrößen für die Erhebung der Grundsteuer gemacht würden, seien Steuererhöhungen vorprogrammiert. Wenn die Miete steige, steige zwangsläufig auch die Grundsteuer. „Dass der Staat die Grundsteuer als Instrument benutzt, um das Wohnen zu verteuern, ist vor dem Hintergrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt grundsätzlich unsinnig“, so Wolf weiter.

„Olaf Scholz belastet unsere Kommunen mit überflüssiger Bürokratie und einer intransparenten Berechnung. Als Freie Demokraten favorisieren wir ein flächenbasiertes Modell, bei dem keine Grundstücks- oder Gebäudewerte herangezogen werden. Ein solches Modell wäre einfach zu berechnen, transparent und rechtssicher.“ Komme der Scholz-Plan jedoch, müsse dieser in Radebeul unbedingt aufkommensneutral umgesetzt werden. „Radebeul muss die Hebesätze dann an die neue Grundsteuer so anpassen, dass die Reform nicht zu einer Steuererhöhung missbraucht wird.“

Freie Demokraten wählen Stadtratsliste

07. November 2018

Auf einer Mitgliederversammlung bestimmten die Freien Demokraten Radebeul am Dienstagabend ihre Liste für die Stadtratswahl am 26. Mai 2019. Der Vorsitzende des Stadtverbands Alexander Wolf wurde mit 90,5 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Spitzenkandidaten gewählt. Auf Listenplatz 2 setzte sich Veit Zimmermann mit 57,1 Prozent gegen Jan Mücke durch. Platz 3 der Liste ging an Matthias Fischer-Schäfer, Platz 4 an Erik Friemel. Auf Platz 5 wurde Dr. Thomas Bernstein mit 52,4 Prozent der Stimmen gegen Sigrid Kleint gewählt. Damit verjüngt sich unser Team im Schnitt um 18 Jahre.

Die weitere Kandidatenliste gestaltet sich wie folgt:

  1. Dr. Matthias Schneider
  2. Sigrid Kleint
  3. Juliette Schikore
  4. Tilman Franke
  5. Christa Wolf
  6. Peter Heil
  7. Johannes Domasch
  8. Christoph Wolf
  9. Maximilian Schikore-Pätz
  10. Alexandra Tobias
  11. Dr. Lars Eger
  12. Raymond Sparbert

Spitzenkandidat Alexander Wolf dankte dem langjährigen Vorsitzenden der Stadtratsfraktion Frank Sparbert für sein großes Engagement für Stadt und Bürgerschaft. Sparbert war aus Altersgründen nicht mehr angetreten. „Frank Sparbert hat immer mit Leidenschaft und Sachverstand für unsere Stadt gewirkt. Er wird uns auch über diese Legislaturperiode hinaus für den erfolgreichen Generationenwechsel beratend zur Seite stehen.”

Die Freien Demokraten Radebeuls gehen motiviert in den anstehenden Kommunalwahlkampf und freuen sich auf den persönlichen Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Rückblick: Veranstaltung zum Schulstandort Radebeul

11. September 2018

Am 31. August führten die Freien Demokraten Radebeul in der Gaststätte Dittrichs Gold eine Veranstaltung zum Thema Schulentwicklung in Radebeul mit besonderem Fokus auf den Ortsteil Kötzschenbroda durch. Dazu hatte der Ortsvorstand Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche eingeladen.

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Wendsche klärte in seinem Referat zunächst über die Zuständigkeiten im Bereich der Bildungspolitik auf. Am Beispiel von Forderungen nach dem Ausbau der Gemeinschaftsschule zeigte er auf, dass eine solche Initiative auf Landesebene nur mit erheblichen Anstrengungen auf kommunaler Ebene umgesetzt werden könnte, da ein längeres gemeinsames Lernen automatisch zu einem drastisch anderen Raumbedarf in den vorhandenen Schulgebäuden führen würde. Auf Landesebene gebe es in dieser Beziehung teils unrealistische Vorstellungen hinsichtlich der zeitnahen Umsetzbarkeit solcher Parolen.

Wie eine Stadt dennoch flexibel mit sich ständig ändernden Anforderungen an das Lernen umgehen könne, erläuterte Wendsche am Beispiel des Luisenstifts. Auf dessen Grundstück sei es seit dessen Gründung im Jahre 1857 stets gelungen, unabhängig der herrschenden Verhältnisse Bildung zu ermöglichen: Im Kaiserreich, in Republik und Diktatur und noch heute in der Lebens- und Bildungswirklichkeit des 21. Jahrhunderts habe sich der Schulstandort bewährt.

Diesem Vorbild gelte es auch heute nachzueifern und die Schulen in Radebeul auf 50 oder besser noch 100 Jahre fit für alle erwartbaren und unerwarteten Veränderungen zu machen. Es gelte, sowohl in bildungspolitischer, als auch in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht nachhaltig zu planen. Die Lösung hierbei ist ein Campussystem für Radebeuls Schulstandorte.

Im Rahmen dieses Systems sollen an allen Schuldstandorten auf möglichst großzügigen Grundstücken, die sich entsprechend künftig je nach Platzbedarf noch verdichten lassen könnten, mehrere Gebäude für schulische, Hort- oder Sportzwecke Verwendung finden. Entscheidend dabei ist die Möglichkeit der Doppel-, bzw. Umnutzung und einer öffentlichen Teilnutzung, um ein Höchstmaß an Flexibilität und damit Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden Bürgerfragen beantwortet. Wendsche erklärte dabei, auf Bauschäden der Oberschule Kötzschenbroda angesprochen, umfassende Reparaturen seien vor dem Start der grundlegenden Arbeiten am Schulcampus Hermann-Ilgen-Straße/Harmoniestraße nicht mehr sinnvoll. Punktuelle Reparaturen würden aber selbstverständlich durchgeführt. Auch zur Frage einer temporären Verbesserung der dortigen Schultoiletten äußerte sich Wendsche positiv.

Die Freien Demokraten werden die Weiterentwicklung des Schulstandorts Radebeul wie bisher pragmatisch und konstruktiv begleiten.