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Als Partner für die Radebeuler Bürger und ihre Anliegen freuen wir uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und auf allen politischen Ebenen mit Sachkompetenz zum Wohle Radebeuls zu wirken.

Alexander Wolf
Vorsitzender der Ortsgruppe Radebeul


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Radebeuler im Dialog: Wandel transparent gestalten

22. März 2017

Radebeuler im Dialog: Wohnen 4.0 Am Montagabend fand in der Gaststätte Dittrichs Gold die erste Veranstaltung der Reihe Radebeuler im Dialog im Jahr 2017 statt. Zum Thema Wohnen 4.0 hatte die Stadtratsfraktion der Freien Demokraten dazu Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche und den Vorstand des Verbands Sächsischer Wohnungsgenossenschaften Dr. Axel Viehweger eingeladen.

Nach einer Einführung des Fraktionsvorsitzenden Frank Sparbert und der Vorstellung der Vortragenden durch Moderator Dr. Lars Eger sprach Viehweger über die große kommunale und gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahre und Jahrzehnte, die er unter dem Motto Schrumpfen gestalten darstellte. Mit ihren 280.000 Wohnungen in Sachsen sei es inzwischen die Aufgabe der Wohnungsgenossenschaften geworden, den demographischen und technischen Wandel zu organisieren.

Mit Blick auf die alternde Gesellschaft gehe es dabei darum, Wohnungen so zu sanieren, dass ältere Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben könnten. Finanziell sei hier allerdings der Staat gefordert, da der entsprechende Umbau einer Wohnung im Durchschnitt 30.000 € koste, ein Betrag, der allein über die Mieten nicht gegenfinanzierbar sei. Die Landesregierung forderte Viehweger daher auf, pro Wohnung einen einmaligen Förderbetrag in Höhe von 10.000 € zur Verfügung zu stellen.

Jenseits der altersgerechten Wohnraumsanierung mahnte Viehweger, den ländlichen Raum wieder stärker in den Fokus zu rücken. Es brauche dort regionale Anker, die kulturell, wirtschaftlich und infrastrukturell attraktiv gestaltet werden müssten, um das langsame Sterben der kleinen Städte und Gemeinden aufzuhalten oder zumindest palliativ zu managen. Dabei gehe es einerseits um passenden Wohnraum, den öffentlichen Personennahverkehr und die Schaffung und Erhaltung kultureller Angebote. Andererseits gelte es aber auch, die aussichtsreichen Möglichkeiten, die der technische Fortschritt biete, auszunutzen.

Da viele Ärzte schon längst aus dem ländlichen Raum abgewandert sind, brauche es nun u.a. Ärztestützpunkte, die an verschiedenen Tagen von verschiedenen Ärzten betreut werden könnten. Auf technischer Seite sei aber auch die Telemedizin eine realistische Option, um z.B. eine Wundüberwachung über das Internet sicherzustellen.

Wohnen 4.0 bedeute in diesem Zusammenhang die softwaregerechte Sanierung von Häusern, um Verbrauchszahlen - also Strom, Wasser und Heizenergie - nicht mehr vor Ort, sondern über das Internet abrufen zu können. Unter dem Schlagwort Ambient Assisted Living gebe es zudem bereits ausgereifte Technologien, um über Bewegungsmelder in den Wohnungen einerseits Sturzprävention leisten zu können und andererseits für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen. Auch intelligente Türen, die Rettungskräften den einfachen Zugang zu Wohnungen ermöglichen, und die automatische Bestellung von Nahrungsmitteln gehörten in dieses neue, altersgerechte Wohnmodell.

Leidenschaftlich warnte Viehweger allerdings davor, bei der Wohnraumsanierung auf Schlagwörter wie neue Gemeinnützigkeit hereinzufallen. Das von Grünen und Linken beschworene Konzept, das sich hinter blumigen Formulierungen wie der "Gemeinwohlorientierung in der Wohnungsversorgung" versteckt, sei in Wahrheit nichts anderes als eine Rückkehr zur gescheiterten kommunalen Wohnungsverwaltung der DDR, ein Ruinen schaffen ohne Waffen 2.0, das nichts anderes bewirken werde, als der Sanierung von Wohnungen Stolperfallen in den Weg zu räumen, indem Eigentümer gezwungen würden, sanierte Wohnungen weit unter Wert anzubieten. Der Markt werde damit ausgehebelt, die Folgen wären Investitionsstopp und Verfall.

Dem Thema Verfall widmete sich nach Viehweger auch Oberbürgermeister Wendsche: Nachdem in der Ära Biedenkopf bewusst versucht worden sei, Leuchtturmzentren in ganz Sachsen zu schaffen, habe die Landesregierung seither alles daran gesetzt, all diese Leuchttürme auszuschalten und ihre Fördermaßnahmen auf Dresden und Leipzig zu konzentrieren. Fördermaßnahmen für regionale Zentren gebe es kaum noch, was die Landflucht weiter verstärke. Wendsche mahnte hier zum Umdenken an, um die Bevölkerung außerhalb der beiden Großstädte nicht abzuhängen.

Mit Blick auf Radebeul konzentrierte sich Wendsche in seiner Darstellung auf die Planungen für die Kötitzer Straße, wo ca. 200 Geschosswohnungen entstehen sollen. Das Verfahren solle dabei absolut transparent verlaufen. Aktuell arbeite man mit einem Planungsbüro zusammen, um eine stabile Datengrundlage für die Beratungen im Stadtrat zu entwickeln. Am Ende solle ganz klar kommuniziert werden können, welche Baumaßnahmen zu welchen Änderungen beim Quadratmeterpreis für die Mieter führen würden. Die Debatte über das Ergebnis dieser vorbereitenden Maßnahmen werde im kommenden Jahr offen geführt werden.

Viehweger lobte Wendsches Vorhaben. Es gelte, die Bevölkerung generell darüber aufzuklären, was welche Baumaßnahmen tatsächlich kosteten. Transparenz im Wohnungsbau sei das A und O.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden Bürgerfragen beantwortet. Auf das Thema Energieeffizienz bei den nun geplanten Wohnungen angesprochen, erklärte Wendsche dabei, diese seien ein gutes Beispiel für fehlende Transparenz. Zu oft werde der ökologische Fußabdruck hinter den energetischen Baumaßnahmen ausgeblendet, obwohl mehr Energie in die Fertigung und Montage entsprechender Bauteile flösse, als jemals beim Heizen eingespart werden könne.

Moderator Dr. Lars Eger beendete die Veranstaltung mit der Forderung, nicht nur beim Thema Wohnungsbau unideologisch vorzugehen. Vielmehr sei es insbesondere die Aufgabe der Freien Demokraten, pragmatisch und sachlich realistische Lösungen anzubieten.

Veranstaltungshinweis: Radebeuler im Dialog - Wohnen 4.0

16. März 2017


Ihr Weg zu Radebeuler im Dialog

Die Stadtratsfraktion der Freien Demokraten Radebeul freut sich, auch in diesem Jahr ihre erfolgreiche Reihe Radebeuler im Dialog fortsetzen zu können. Nach Veranstaltungen u.a. zum Sanierungsgebiet Radebeul West und zu städtischen Wohnungsbauprojekten geht es diesmal um energieeffizientes, vernetztes und bezahlbares Wohnen in Radebeul.

Dazu begrüßen wir Oberbürgermeister Bert Wendsche und den Vorstand des Verbands Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. Dr. Axel Viehweger, die über aktuelle Planungsvorhaben referieren und Bürgerfragen beantworten werden.

Die Veranstaltung findet am Montag, 20. März, im Hotel Dittrichs Erben (Raum Dittrichs Gold) in Altkötzschenbroda statt. Veranstaltungsbeginn ist um 18:30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Freien Demokraten nehmen Abschied von Siegfried König

10. Februar 2017

Am 10. Februar wurde unser im Januar verstorbener Parteifreund Siegfried König zu Grabe getragen. Der Vorsitzende der Freien Demokraten Radebeul, Alexander Wolf, erinnerte in seiner Trauerrede an einen aufrechten Liberalen:

Die Freien Demokraten nehmen Abschied von Siegfried König
Liebe Angehörige und Freunde, liebe Trauergemeinde,

sowohl als Vorsitzender des Ortsverbandes Radebeul der Freien Demokratischen Partei und als langjähriger Freund des Verstorbenen erlaube ich mir, einige Worte des Gedenkens an Sie zu richten.

Wir trauern mit Ihnen allen um Siegfried König. Wir trauern um einen leidenschaftlichen Demokraten und lieben Kameraden. Dem Liberalismus war Siegfried König sein ganzes Leben lang eng verbunden. Bereits am 24. November 1948 – also vor mehr als 68 Jahren – wurde er Mitglied der damaligen National-Demokratischen Partei Deutschlands und nach der politischen Wende 1990 Mitglied der Freien Demokratischen Partei.

Er engagierte sich bis ins hohe Alter aktiv in Wahlkämpfen für seine Partei. So half Siegfried König bei der Verteilung von Wahlflyern und kam mit Bürgern an Infoständen ins Gespräch. Sein Interesse galt der Entwicklung unserer Stadt Radebeul und er scheute dabei auch nie die Auseinandersetzung mit unbequemen Themen.

Bis zuletzt nahm er regelmäßig und mit wachem Auge an unseren Parteiveranstaltungen und mit großer Freude an den vor vielen Jahren ins Leben gerufenen Seniorentreffen teil.

Wir trauern um Siegfried König, einen aufrechten Kämpfer „Gegen das Vergessen“. So heißt auch die vom Bund der Antifaschisten zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus herausgegebene Broschüre, zu deren Entstehen Siegfried König als Autor maßgeblich beigetragen hat.

Auch die regelmäßige Teilnahme an den Kranzniederlegungen am 27. Januar eines jeden Jahres – dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – war ihm eine Herzensangelegenheit.

Für mich persönlich ist mit Siegfried König nicht nur ein langjähriges Parteimitglied - welchem ich großen Respekt und Anerkennung zolle – verstorben, sondern auch jemand, der meinen Großvater noch persönlich kannte, als dieser Ende der 40-ziger Jahre Mitglied der NDPD in Radebeul wurde. In unzähligen Gesprächen haben wir uns darüber unterhalten. Da ich meinen Großvater nie persönlich kennenlernen konnte – er starb bereits 1952 – waren diese Gespräche für mich eine große Bereicherung.

Wir alle müssen heute Trost suchen in der guten und bleibenden Erinnerung an Siegfried König. Wir werden ihn in lebendiger Erinnerung behalten!

Siegfried König Danksagung

Einladung zum liberalen Stammtisch

01. Januar 2017


So finden Sie zur Alten Apotheke

Liebe Freundinnen und Freunde der liberalen Sache,

am Mittwoch, den 4. Januar, beginnen wir Freie Demokraten das neue Jahr mit unserem traditionellen Stammtisch, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. In gewohnt entspannter Atmosphäre wollen wir dabei über aktuelle Themen aus Stadt, Land und Bund diskutieren.

Wir würden uns freuen, Sie dazu ab 19 Uhr in der Alten Apotheke in Altkötzschenbroda begrüßen zu dürfen.

Radebeuler im Dialog: Wendsche zu Entwicklungen im Sanierungsgebiet West

04. Dezember 2016

Am vergangenen Donnerstag konnte die FDP-Fraktion im Stadtrat Oberbürgermeister Bert Wendsche in der Gaststätte Dittrichs Gold begrüßen, der dort den aktuellen Stand des Sanierungsgebiets Radebeul West vorstellte und sich den Fragen der über 40 anwesenden Radebeuler Bürgerinnen und Bürger stellte.

Wendsche blickte zunächst auf die bisherige Erfolgsgeschichte von Sanierungsgebieten in Radebeul zurück und präsentierte dann die Ziele für das Sanierungsgebiet West:

Oberbürgermeister Bert Wendsche präsentiert das Sanierungsgebiet Radebeul West
  • Ein tragfähiges Verkehrskonzept für die Kreuzung Meißner Straße / Moritzburger Straße / Bahnhofstraße
  • Die Wiedernutzung der Alten Post nach dem Vorbild des Kulturbahnhofs in Radebeul Ost, der dort zum Anker des Sanierungsgebiets geworden ist
  • Die Steigerung der Einkaufs- und Aufenthaltsqualität der Bahnhofstraße in Verbindung mit einem Wochenmarkt
  • Die Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes
  • Ein stabiles Verkehrskonzept für die Güterhofstraße
  • Die Sanierung und Umgestaltung der Grund- und Oberschule Kötzschenbroda

Wendsche zeigte sich dabei enttäuscht, dass es nicht gelungen sei, das Bahnhofsgebäude zu erwerben, da der Kulturbahnhof in Radebeul Ost mustergültig gezeigt habe, welche positive Rolle ein öffentliches Gebäude inmitten eines Sanierungsgebiets entfalten könne. Stattdessen wolle man das Sanierungsgebiets nun an zwei anderen öffentlichen Gebäuden und dem Bahnhofvorplatz ausrichten: Der Alten Post, die Wendsche als Kreismusikschule nutzen möchte und über die bereits Gespräche mit dem Eigentümer der anliegenden Grundstücke geführt werden und der Grund- und Oberschule Kötzschenbroda, zu der Wendsche ein Schulkonzept in Abstimmung mit den Plänen für die zunächst für Radebeul Mitte geplante evangelische Oberschule erläuterte.

Dabei beabsichtige er nun, den noch städtisch genutzten Bereich des Standorts Wilhelm-Eichler-Straße an die evangelische Schule zu übergeben. Im Gegenzug soll die Kindertagesstätte in der Harmoniestraße in die Kötitzer Straße verlegt werden, wo in den kommenden Jahren zusätzliche Wohnungen im normalpreisigen Bereich am ehemaligen Sportplatz entstehen sollen. Die Grundschule Kötzschenbroda soll dann auf das Gebiet der Kindertagesstätte, d.h. auf die andere Straßenseite umziehen und mit einem Hort verknüpft werden, und die aktuell noch als Grund- und Oberschule genutzte Schule rein als Oberschule weitergenutzt werden.

Als Zeitplan gab Wendsche dabei vor, die Grundschule mit Hort 2019/20 zu bauen und die Oberschule 2022/23 zu sanieren. Durch die damit erreichte Verdoppelung von Schulstandorten in Radebeul West soll gleichzeitig erreicht werden, dass die Bahnhofstraße an Laufkundschaft hinzugewinnt und das Gebiet insgesamt belebt sowie in Verbindung mit den neuen Geschosswohnungen in der Kötizer Straße sozial ausgeglichen durchmischt wird.

Auf seine Pläne für die Kreuzung Meißner Straße / Moritzburger Straße / Bahnhofstraße angesprochen, deutete Wendsche an, man wolle dieses Nadelöhr weiter westlich entlasten und den Verkehr unter Nutzung der Obi-Kreuzung, der Cossebauder Straße und der Elbbrücke Niederwartha vor Erreichen des Stadtgebiets besser verteilen.

Alle Pläne für das Sanierungsgebiet sollen im Rahmen eines Bürgertreffs mit Eigentümern, Mietern, dem Stadtrat und der Verwaltung abgestimmt werden, um das Gebiet gemeinschaftlich zu entwickeln. Aufgrund der Förderungssatzung muss das Sanierungsgebiet bis 2023 abgeschlossen werden.